EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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Web-Server

Leistungsfähige Rechner, auf denen Angebote für Internet-Nutzer abrufbereit abgelegt sind.


Webcam

Definition:
die; Subst., ist eine kleine und preiswerte digitale Videokamera, meist mit geringer Auflösung von 320*200 bis maximal 640*480 Pixeln, die an PC oder Notebook angeschlossen wird. Es lassen sich damit einzelne Bilder aufnehmen, aber eine Webcam ist eigentlich für Bildtelefonie oder Video-Chats über das Internet gedacht. Oder die Bilder werden auf die eigene Website
geladen, sodass sie jeder Besucher der Seite sehen kann. Im Internet finden Sie tausende Bilder solcher Webcams, mit denen Sie virtuell um die Welt reisen und bei vielen Ereignissen live dabei sein können.


Webmaster

Definition:
der; Subst., oder Webweaver
in der weiblichen Form Webmistress, ist der bzw. die Verantwortliche für eine Website und meist auch Programmierer der Seiten. Ein Webmaster ist per E-Mail meist unter der Adresse webmaster@domain.de zu erreichen, wobei domain.de für die Domain der Website steht.


Webseite

Multimedia-Seite, die Sie von einem Web-Server abrufen, in den Computer laden und mit Hilfe eines Browsers betrachten können.


Webservices

Definition:
die; Subst., ist eine Schnittstelle für Agents
, Robots, Crawler und andere Programme, die Webseiten für Suchmaschinen oder andere Auswertungszwecke durchsuchen und daraus Informationen entnehmen. Ohne Webservices müssen diese Programme die Webseiten über den HTML-Code analysieren. DiesesScreen Scraping kann zu Auswertungsfehlern führen. Microsoft integriert die Webservices in der neuen Technologie Indigo. Statt Webservices wird auch oft von XML-Webservices gesprochen. Das ist jedoch eine spezielle Art von Webservices, die per SOAP angesprochen werden und XML voraussetzen. Der Unterschied ist allerdings nur für Entwickler von Bedeutung. Für normale PC-Anwender ist es dagegen viel wichtiger, was durch Webservices alles ohne sein Wissen im Hintergrund abläuft, wenn er eine Webseite besucht und in seinem Betriebssystem Indigo integriert ist.


Wiki

Definition:
ist die Bezeichnung für ein Public-Domain Online-Lexikon, das wie
www.wikipedia.de allgemein gehalten ist oder auch einen speziellen Bereich abdecken kann. Der Bereich ist am Namen erkennbar wie zum Beispiel bei WLAN-Wiki, das die drahtlosen Netze behandelt. Die Erklärungen stammen von den Nutzern der Wikis und dürfen unter Beachtung der Lizenzvorschriften unentgeldlich gelesen und auch verteilt werden. Da es keine Korrektur der Beiträge durch fest angestellte Redakteure gibt und das Fachwissen der Autoren vor der Veröffentlichung nicht geprüft wird, übernehmen die Wiki-Benutzer die sprachliche und fachliche Optimierung der Wiki-Beiträge. Das erste Wiki erstellte Ward Cunningham aus Oregon, USA im Jahr 1995. Der Name kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet "schnell", was wohl für die schnelle Verfügbarkeit von Informationen stehen soll.


WIN.INI

Definition:
ist eine Systemdatei
und ASCII-Textdatei, die bei Windows 3.x von wesentlicher Bedeutung war, weil Windows-Anwendungen für diese Windows-Versionen dort ihre Einstellungen eintragen. Seit Windows 95 erfolgt dies in der Registrierdatenbank von Windows und die Datei WIN.INI ist nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden, damit ältere Windows-Anwendungen weiter laufen. Änderungen an der Datei WINI.INI lassen sich unter Windows XP mit MSCONFIG, bei den älteren Windows-Versionen mit Sysedit und unter DOS mit Edit oder EDLIN durchführen.


Windows

Definition:
der Firma Microsoft
ist der Marktführer für PC-Betriebssysteme. Der Name kommt von den frei verschiebbaren und skalierbaren Fenstern, in denen Anwendungen, Daten oder auch eine DOS-Emulation angezeigt werden und ablaufen. Die erste Version hieß aber noch Interface Manager, war schon 1983 fertig und sollte im April 1984 auf den Markt kommen. Doch durch das Erscheinen des Apple Macintosh im Januar 1984 bedingt, wurde die Windows-Oberfläche noch einmal völlig neu gestaltet. Daher kam Windows mit der Versionsnummer 1.01 erst November 1985 als 16-Bit-Betriebssystem auf 5,25-Zoll-Disketten für 99 US-Dollar auf den Markt. Das erste Windows überforderte jedoch die Leistungsfähigkeit der damaligen Rechner und war auch bezüglich der Hardware nicht so flexibel wie heute. Zusammen mit Windows 2.0 gab es daher 1987 mit Windows 386 auch eine Spezialversion von Windows für den 80386-Prozessor von Intel. Doch es dauerte weitere 3 Jahre bis Windows 3.0 im Jahr 1990 erschien und auf den dann aktuellen Rechnern so schnell war, dass damit auch effizient gearbeitet werden konnte. Mit Windows für Workgroups 3.0 wurde Windows im Oktober 1992 netzwerkfähig (Peer-to-Peer Netzwerk). Die ersten Windows-Versionen bis Windows 98 waren kein echtes Betriebssystem, sondern nur grafische Benutzeroberflächen für DOS. So war Windows auch ursprünglich konzipiert. Diese Windows-Versionen waren sehr instabil, denn die dort gleichzeitig im Multitasking-Betrieb laufenden Anwendungen waren im Arbeitsspeicher nicht voreinander getrennt und geschützt. Erst Windows ME leitete für Heimanwender und kleinere Unternehmen eine Wende hin zum eigenständigen Betriebssystem ein, denn der DOS-Betriebsmodus wurde hier gesperrt, war aber immer noch vorhanden. Die Profi-Windows-Versionen Windows NT, Windows 2000 sowie Windows XP , Windows Vista und Windows 7 sind dagegen echte 32-Bit- bzw. in den entsprechenden Versionen auch 64-Bit-Betriebssysteme, die im Vergleich zu den anderen Windows-Versionen sehr stabil laufen. Abstürze von Anwendungen oder gar des Betriebssystems selbst sind hier ein Ausnahmefall, während es bei anderen Windows-Versionen Abstürze zum Arbeitsalltag gehören. Einen schönen Überblick der Windows-Geschichte mit zahlreichen Screendumps und Erläuterungen finden Sie auf der Webseite http://winhistory.de.


Windows 7

Windows 7:

Die ist die Bezeichnung des neuersten Betriebssystem von Microsoft. Dieses Betriebsystem zeichnet sich durch sehr hohe Geschwindigkeit und hohe Programmstabilität aus.


Windows File Protection

Definition:
abgekürzt WFP
, ist eine Technologie von Microsoft zum Schutz der Systemdateien von Windows. WFP wurde mit Windows 2000 eingeführt und steht auch bei Windows XP zur Verfügung. Bei der Installation von Windows 2000 oder XP kopiert WFP wichtige Systemdateien wie alle DLL-, EXE-, OCX- und SYS-Dateien von der Installations-CD in den geschützten Systemordner \WINDOWS\System32\dllcache. Stellt WFP beim Booten fest, dass Systemdateien ausgetauscht oder verändert wurden, werden diese wieder in der Originalversion hergestellt, indem die Kopien vom geschützten Ordner \dllcache der Festplatte in den Windows-Systemordner kopiert werden.



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