EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

Browse the glossary using this index

Special | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | ALL

Page:  1  2  (Next)
  ALL

R

Raubkopie

Definition:
die; Subst., ist eine unberechtigt angefertigte Kopie einer Software, eines Films oder eines Musikstücks. Privat angefertigte Raubkopien sind leicht zu erkennen, da sie überwiegend einfach mit einem Faserstift beschriftete Rohlinge sind. Es handelt sich auch oft um Compilation-CDs
 mit mehreren geschützten Programmen oder Musikstücken. Einige Raubkopierer versehen ihre Rohlinge aber auch mit passenden Covern und Labeln, die sie mit einem Tintenstrahldrucker erstellt haben. Hier ist eine Raubkopie nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Es muss dann auf fehlende Sicherheitsmerkmale wie etwa Hologramme oder Lizenzurkunden geachtet werden. Tintenstrahlausdrucke sind zudem meistens nicht wasserbeständig. Industriell hergestellte Software-Raubkopien sind dagegen mittlerweile selbst von Fachleuten kaum mehr vom Original zu unterscheiden. Selbst die Sicherheitsmerkmale wie Hologramme werden gefälscht. Hier ist ein auffällig niedriger Preis verdächtig. Daher ist auch beim Kauf von Software über Online-Auktionen mit äußerster Vorsicht zu agieren, denn hier werden häufiger Raubkopien angeboten. Teilweise wird in der Auktion das Original gezeigt und der Kunde erhält dann eine billige Fälschung.


Readme-Datei

Definition:
die; Subst., ist eine Datei mit dem Namen READ.ME, README.1ST, README.DOC, README.TXT, LIES.DAS,
LIESMICH.TXT oder LIESMICH.DOC, die Informationen zu einem Programm, den letzten Änderungen an der vorliegenden Programmversion und/oder zur Installation des Programms enthält. Je nach Format kann diese mit einem DOS-Editor wie EDIT, dem Zubehör Notizblock von Windows oder einer Textverarbeitung wie Word gelesen werden.


Regedit

Abkürzung für Registry Editor, ist ein Programm von Windows zum Öffnen und Bearbeiten der  Registrierungsdatenbank Der Aufruf erfolgt über Start/Ausführen und Eingabe des Programmnamens "regedit". Vor Änderungen an der Registrierungsdatenbank sollten Sie die gesamte Registry oder den entsprechenden Zweig mit Datei exportieren sichern und eine Datensicherung durchführen, denn Änderungen an der Registry können dazu führen, dass Windows instabil wird und eventuell gar nicht mehr startet!


Registry

Definition:
die; Subst., engl. Registry
, ist eine Datenbank von Windows zum Speichern der Konfigurationsdaten und Einstellungen und Daten der Anwendungen. Der Inhalt der Registrierungsdatenbank lässt sich mit dem zu Windows gehörenden Programm Regedit einsehen und ändern. Achtung: Änderungen an der Registrierungsdatenbank können zu Fehlern in der Arbeitsweise von Windows oder Anwendungen führen. Es ist auch möglich, dass Windows überhaupt nicht mehr startet.


Release Candidate

Definition:
abgekürzt RC
, ist noch keine endgültige, aber bereits recht stabile Version eines Programms, die kurz vor der Markteinführung für Betatester, interessierte Anwender und Journalisten verfügbar ist. Die Abkürzung RC in Versionsbezeichnungen weist auf einen Release Candidate hin. Der RC ist auch die Version einer Software, die letztendlich von den Programmierern für die Kaufleute eines Unternehmens freigegeben wird, um das Marketing für das neue Produkt zu beginnen.


Renamer

Definition:
der; Subst., dt. "Umbenenner", ist ein Tool mit dem sich mehrere Dateien in einer Stapelverarbeitung automatisiert umbenennen lassen. Im einfachsten Fall wird dazu mit Jokern bzw. Wildcards eine Maske für die Zielnamen erstellt. Komfortablere Renamer ermöglichen es auch Regeln für das Umbenennen festzulegen oder zu bestimmen, in welche Verzeichnisse die Dateien nach dem Umbenennen einsortiert werden sollen. Eingesetzt werden Renamer überwiegend für MP3-Sammlungen, um den MP3-ID-Tag zu ändern, aber auch für Bilder oder andere Dateien.


Reply

Definition:
abgekürzt RE
:, dt. Antwort, gibt (1.) bei einer E-Mail eine Adresse an, an die eine Antwort geschickt werden kann (Reply-to-Adresse). Es ist aber (2.) auch eine Bezeichnung für eine Antwort, die zum Beispiel in einer Newsgroup auf eine Nachricht erfolgt.


Reset-Taster

Definition:
der; Subst., ist ein kleiner Taster
an der Gehäusevorderseite eines PC, dessen Funktion teilweise durch die Bezeichnung "RESET" oder eine auffällige Farbgebung kenntlich gemacht wird. Damit der Reset-Taster nicht versehentlich betätigt wird, ist er etwas versteckt oder vertieft in einer Mulde angebracht. Über den Reset-Taster kann der PC mit einem Kaltstart neu gestartet werden, wobei aber die Gefahr eines Datenverlustes bei geöffneten Anwendungen bzw. Dateien besteht. Unter DOS ist ein Reset ohne Gefahr von Datenverlust problemlos möglich, solange kein Programm läuft. Ist Windows aktiv, sollte ein Reset-Taster dagegen nur als letztes Mittel betätigt werden, wenn der PC nach einem Betriebssystemabsturz nicht mehr auf andere Eingaben reagiert.


Retail-Ware

Definition:
die; Subst., bezeichnet eine Hardware oder Software für den Verkauf im Einzelhandel an Endkunden. Im Gegensatz zur
Bulk-Ware hat diese eine Umverpackung und wird komplett mit Software, Treiber, sonstigem Zubehör und Installations- und Bedienungsanleitung geliefert. Daher ist Retail-Ware regelmäßig deutlich teurer als Bulk-Ware. Berücksichtigt man jedoch den Wert der zusätzlich mitgelieferten Komponenten und Software, ist Retail-Ware oft sogar günstiger.


Rippen

Definition:
Verb, dt. wörtlich "aufreißen", "aufschlitzen", ist (1.) das Auslesen und Enkodieren von Audio-CDs und (2.) das Kopieren urheberrechtlich geschützter Musik oder Filme, wobei dabei häufig Bestandteile entfernt werden (etwa die Benefits
oder nicht benötigte Sprachen bei einer DVD) und das Datenvolumen durch Komprimierung verringert wird. Dies gilt z. B. für das Rippen einer DVD in das MPEG-4-Format, z. B. als DivX-Video mit MP3-Ton.



Page:  1  2  (Next)
  ALL