EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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MAC-Adresse

Definition:
die; Subst., ist die Adresse eines Netzwerkgeräts wie einer Netzwerkkarte
oder einem Switch. Es handelt sich um eine 6 Byte bzw. 48 Bit lange Hexadezimalzahl in der Form 00-50-8b-01-20-33. Die ersten 24 Bit können den Herstellercode enthalten. Die MAC-Adresse ist bei einigen Netzwerkkarten auf der Karte aufgedruckt. Ansonsten lässt sie sich über den DOS-Befehl winipcfg (Windows 95, 98, Me) oder ipconfig /all (Windows 2000 und XP) ermitteln, der in der Eingabeaufforderung eingegeben wird. In der Bildschirmausgabe wird sie als "Physikalische Adresse" bezeichnet. Sind in einem PC mehrere Netzwerkkarten eingebaut, so sind auch mehrere MAC-Adressen vorhanden. Da die MAC-Adresse eindeutig ist, also nur einmal weltweit vergeben wird, lässt sich darüber bei Netzwerken ein wirksamer Zugriffsschutz aufbauen, indem die MAC-Adressen der zugelassenen Netzwerkgeräte in einer Zugriffsliste eingetragen werden. Dies ist vor allem bei WLANs zum Schutz vor Wardrivern gebräuchlich. Trotz des Nutzens besteht aus Datenschutzgründen eine Gefahr bei den MAC-Adressen, denn ein PC lässt sich darüber identifizieren, wenn er im Internet ist. Durch Hinzufügen der persönlichen Daten des Benutzers lassen sich dessen Aktivitäten im Internet genauestens verfolgen. Die persönlichen Daten sind beispielsweise bei der Bestellung von Ware über einen Online-Shop oder über Preisausschreiben leicht zu erhalten und können dann mit der ausgelesenen MAC-Adresse verknüpft werden, was allerdings in Deutschland vom Datenschutzrecht her nicht zulässig ist. Zum Schutz kann die MAC-Adresse mit speziellen Tools aber auch geändert werden. Über die ursprüngliche MAC-Adresse lässt sich auch der Hersteller eines Netzwerkgeräts ermitteln, da große Hersteller einen speziellen Herstellercode für die MAC-Adressen der eigenen Produkte verwenden.


Mail-Client

Definition:
der; Subst., ist ein Programm, mit dem sich
E-Mails von einem Mail-Server abholen und an diesen senden lassen. Je nachdem, welchen Mail-Client Sie verwenden, stehen Ihnen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung wie Out-of-Office, Spamfilter, automatisierte Weiterleitung und Sortierung. Einige Internet-Provider wie T-Online und AOL haben in ihrer Zugangssoftware einen Mail-Client integriert, der sich aber im Fall von T-Online durch einen externen Mail-Client ersetzen lässt. Bekannte Mail-Clients sind zum Beispiel: Eudora, Outlook, Outlook Express.


Mailbox

Definition:
die; Subst., meint heutzutage meistens (1.) den Anrufbeantworter eines Mobilfunkbetreibers für ein Handy oder auf einem PC und (2.) den elektronischen Briefkasten für E-Mail. (3.) Mailbox ist aber auch ein Server, der automatisch Anrufe aus dem Festnetz oder ISDN
entgegennimmt und den Benutzern entweder nur Dateien zum Download bereitstellt oder auch eine Benutzeroberfläche und weitere Dienste wie Foren (Schwarze Bretter), Informationssammlungen und Online-Spiele anbietet. In den USA ist hierfür der Begriff BBS üblich. Mailboxen bieten eine Plattform für den weltweiten Austausch von Daten und Nachrichten, werden durch das Internet aber zunehmend abgelöst.


Massenspeicher

Definition:
der; Subst., ist der Sammelbegriff für alle Speichermedien, auf denen größere Datenmengen dauerhaft gespeichert werden können. Typische Massenspeicher sind Diskette, Fest-/Wechselplatte, Band/Streamer-Tape sowie CD und DVD. Neuerdings zählen durch die immer größer werdenden Speicherkapazitäten auch Chipkarten
, Speicherkarten und Memory-Sticks zu den Massenspeichern.


MCAS

MCAS -
Microsoft certified application specialist wird zu Microsoft Office Specialist 2007

Im Rahmen der Produkteinführung Vista und Office 2007 wurde das Zertifizierungsprogramm von Microsoft überarbeitet.

mcas-LogoFolgende Prüfung stehen zur Verfügung:
- Microsoft Vista for Businessworkers
- Microsoft Office Word2007
- Microsoft Office Excel2007
- MIcrosoft Office PowerPoint2007
- Microsoft Office Outlook2007
- Microsoft Office Access2007

Aufgrund des großen Bekanntheitsgrades und Beliebheit der "Microsoft Office Specialist - Zertifizierungen" wurde im Juni 2010 die Bezeichnung MCAS - wieder zu MOS zurück gewechselt. Berreits erworbene Zertifikate blieben anerkannt und wurden online in den Transcript-Aufzeichnungen automatisch ebenfalls auf "Microsoft Office Specialist" umgestellt.


Mediaplayer

Definition:
der; Subst., ist allgemein ein Programm zum Abspielen von Multimediadateien, die zum Beispiel Musik oder Videos enthalten können. Der Name entsprechender Programme enthält häufig diesen Begriff, wenn auch teilweise in abweichender Schreibweise wie etwa beim
Windows Media Player.


Memory-Effekt

Definition:
der; Subst., kann bei Nickel-Cadmium- und Metall-Hydrid-Akkus auftreten, wenn diese ständig neu aufgeladen werden, ohne zuvor völlig entladen zu sein. Die Akkus haben dann nicht mehr die volle Kapazität. Der Memory-Effekt tritt bei Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer Akkus nicht auf.


Menüleiste

Definition:
die; Subst., engl. menu bar,
bezeichnet den meist direkt unter der Titelleiste befindlichen, horizontal angeordneten Bereich einer Windows-Anwendung, in der die Menüs zu finden sind. Ein Menü wird durch Anklicken des gewünschten Menünamens oder die Kombination der Taste A mit dem im betreffenden Menünamen unterstrichenen Buchstaben geöffnet. In einigen Anwendungen lässt sich die Menüleiste mit der linken Maustaste anklicken und mit gehaltener linker Maustaste an eine neue Position in- oder auch außerhalb des Anwendungsfensters ziehen. An der gewünschten neuen Position wird die linke Maustaste losgelassen, woraufhin die Menüleiste dort verbleibt. Weiterhin ist es möglich, die Länge und Breite der Menüleiste zu verändern, diese ein- und auszublenden und neue Symbole hinzuzufügen oder Symbole daraus zu entfernen.


MMX

Definition:
Abkürzung für Multimedia Extension, ist eine Befehlserweiterung für Multimedia-Anwendungen, die 57 Befehle umfasst. Intel führte MMX mit den Prozessoren Pentium und Pentium Pro ein. Später wurde MMX auch von anderen Prozessorherstellern übernommen. Microsoft hat MMX in DirectX integriert.


Modem

Ein Modem (aus Modulator und Demodulator gebildete Abkürzung) dient dazu, digitaleDaten in für eine vorhandene analoge Leitung (Telefonnetz, Kabel-TV, Standleitungen oder per Funk) geeignete Signale umzuwandeln und auf der anderen Seite wieder in digitale Daten zurückzuwandeln. Die dafür verwendete Modulation ist auf die analoge Leitung abgestimmt.



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