EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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GEMA

Definition:
die; Subst., Abkürzung für Gesellschaft
für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, ist eine Organisation, die gegen Entgelt Lizenzen zur Aufführung von Musik vergibt und unberechtigtes Aufführen oder unberechtigten Vertrieb von Musik rechtlich verfolgt. Die GEMA möchte auch Lizenzgebühren, wenn Musik über das Internet verbreitet wird. Das kann zum Beispiel schon der Fall sein, wenn eine Melodie auf der eigenen Homepage oder dem eBay-Angebot abgespielt wird, sofern die Musik nicht GEMA-frei ist. Weitere Informationen zur GEMA finden Sie unter: www.gema.de


Geo-Caching

Definition:
das; Subst., gesprochen Geo-Käsching, ist eine Art moderne Schnitzeljagd mit GPS
und Internet. Der Ursprung wurde am 3. Mai 2000 von Dave Ulmer gelegt, der in den Wäldern von Portland in Oregon, USA einen Topf mit nicht mehr benötigten Kleinigkeiten versteckte und die GPS-Position des Verstecks in einer Newsgroup veröffentlichte. Dazu beschrieb er die Regeln des Spiels: Ein Gefäß mit Kleinigkeiten ist zusammen mit einem Logbuch zu verstecken und die Position im Internet zu veröffentlichen. Dabei wird allerdings nur der Startpunkt für die Suche angegeben. Das genaue Versteck ergibt sich aus Hinweisen und Berechnungen. Für den Zeitaufwand ist ohne Anreise mit 1 bis 2 Stunden zu rechnen. Zudem sind einige Kilometer zu Fuß zurückzulegen. Der Schwierigkeitsgrad der Suche wird mit 1 bis 5 angegeben. Wer das Gefäß findet, nimmt etwas heraus, legt etwas anderes hinein und nimmt einen Eintrag im Logbuch vor. Die Bezeichnung Geo-Caching wurde dafür am 30. Mai 2000 vergeben. Das Gefäß wird als Cache bezeichnet, die Mitspieler als Cacher. Die Caches werden vorzugsweise an ungewöhnlichen Orten versteckt, müssen aber mindestens 600 Meter voneinander entfernt versteckt werden. In Deutschland gibt es bereits tausende Anhänger dieses ungewöhnlichen Zeitvertreibs und hunderte von Caches überall im Bundesgebiet. 


Gerätemanager

Definition:
der; Subst., ist ein Bestandteil von Windows und liefert einen Überblick der vorhandenen Geräte, der von diesen belegten Ressourcen (IRQs, DMAs und Adressbereiche) und der für die Geräte installierten Treiber. Der Geräte-Manager zeigt Fehler wie nicht erkannte Geräte oder Ressourcenkonflikte an. Über den Geräte-Manager lassen sich solche Fehler beheben, indem zum Beispiel neue Treiber installiert oder Ressourcen-Zuweisungen geändert werden. Bei den aktuellen Windows-Versionen XP, Vista und Windows 7 heißt die Programmdatei des Geräte-Managers
devmgmt.msc. Der Geräte-Manager kann durch Eingabe dieses Programmnamens unter Start/Ausführen direkt gestartet werden. Oder er wird über Start/Systemsteuerung/System und die Schaltfläche Geräte-Manager aus dem Register Hardware aufgerufen.


Gerätetreiber

Bei einem Gerätetreiber handelt es sich um eine spezielle Software, die abgestimmt auf das jeweilige Betriebssystem, diesem alle erforderlichen Informationen zur korrekten Funktionsweise der jeweiligen Hardwarekomponente zur Verfügung stellt. Erst der richtige Gerätetreiber stellt die Verbinung zwischen den verschiedenen Bauteilen, also der Hardware und dem Betriebsystem und dem Nutzer eines Computers her.

Oftmals ergeben sich Leistungssteigerungen der Bauteile eines Computers durch die Verwendung eines aktuellerem Gerätetreibers.

Interne Software auf Computerplatinen wird auch als "Firmware" bezeichnet. Ähnlich wie beim Gerätetreiber kann die Aktualisierung der Firmware einer PC-Komponete zu einer Leistungssteigerung dieser Komponente führen.


GIF

Definition:
Abkürzung für Compuserve Graphics Interchange Format, ist (1.) die Dateinamenerweiterung
von Bilddateien im (2.) stark komprimierenden GIF-Format, das 256 Farben darstellen kann, wobei die am häufigsten in einem Bild verwendeten Farben abgespeichert werden. Das bewirkt bei Bildern mit einer hohen Farbtiefe eine deutlich schlechtere Qualität, was sich insbesondere bei Farbverläufen sehr deutlich zeigt. Dafür ist die Dateigröße von GIF-Bildern sehr gering, weshalb sie sich sehr gut für die Verwendung auf Webseiten eignen. Zwei weitere Vorteile von GIF bestehen in der Möglichkeit, Grafiken mit transparentem Hintergrund zu versehen und ein Animated GIF zu erstellen. Letzteres sind aufeinander folgende Bilder in einer einzigen GIF-Datei. Diese werden schnell hintereinander angezeigt, wodurch wie bei einem Daumenkino eine einfache Animation angezeigt wird. Die Verwendung von GIF-Bildern ist rechtlich mit einem Damoklesschwert versehen, denn die Urheberrechte daran hält die Firma CompuServe, die mittlerweile AOL gehört. Daher wurde als Alternative auch PNG entwickelt. Derzeit sieht es aber nicht so aus, als würden CompuServe oder AOL Urheberrechtsgebühren für die Nutzung von GIF erheben, sodass das Format GIF auf Webseiten weiterhin deutlich stärker als PNG verbreitet ist.


Glossar

Definition:
das; Subst., ist eine Zusammenstellung von Fachbegriffen mit kurzer Erläuterung, vergleichbar einem Fachlexikon.


GMT

Definition:
die; Subst., ist die Abkürzung von Greenwich Mean Time und entspricht UTC
. Es handelt sich um Weltzeit und ist daher die Zeitbasis für Windows-PCs und Linux- bzw. Unix-Rechner. GMT bzw. UTC entspricht während der Winterzeit der deutschen Zeit minus eine Stunde, während der Sommerzeit der deutschen Zeit minus 2 Stunden. Wieviel Uhr es gerade an anderen Stellen auf der Erde ist, zeigt die in Windows integrierte Weltzeituhr über die Differenz in Stunden zu GMT an.


googeln

Definition:
Verb, gesprochen "gu:geln", bezeichnete ursprünglich das Suchen mit der Suchmaschine
Google, kann aber mittlerweile laut Duden auch generell für das Suchen im Internet verwendet werden. Als eingedeutschtes Verb kann es auch gebeugt werden: "ich goog(e)le", "du goog(e)lst", "er/sie/es googelt" usw.


Google-Cloaking

Definition:
das; Subst., wird angewendet, um bei Suchmaschinen möglichst weit vorne in den Ergebnislisten zu erscheinen. Dazu wird auf der Webseite geprüft, ob ein normaler Anwender oder ein Suchrobot die Seite aufruft. Ein Anwender wird auf eine kommerzielle Seite eines Online-Shops geleitet, ein Suchrobot jedoch auf eine andere Seite, wo ihm interessante Inhalte wie etwa Testberichte vorgegaukelt werden. So bewertet der Suchrobot das Angebot als nicht kommerziell und in Verbindung mit hohen Seitenaufrufen durch Linkfarmen
wird es als interessant beurteilt und daher, wie von den Anbietern gewünscht, direkt am Anfang des Suchergebnisses aufgelistet.


Googlebombing

Definition:
das; Subst., ist das Einrichten einer großen Zahl an Webseiten, die alle auf eine Webseite verlinken, damit diese weit oben in der Trefferliste bei Google
erscheint. In dem Link wird als Ankertext das Suchwort angegeben, unter dem der Eintrag erscheinen soll. Das wird als Scherz gemacht, um zum Beispiel die Webseite eines Bekannten unter dem Sucheintrag "Taube Nuss" erscheinen zu lassen. Oder jemand steigert die Position seiner eigenen Webseite zur Selbstbestätigung oder aus kommerziellen Gründen, siehe auch Linkfarmen.



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