EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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F

Fake

Definition:
dt. Schwindel oder Fälschung, ist eine Fälschung einer E-Mail, eines Newsgroup-Beitrags, Bilds, Musikstücks oder Videos. E-Mails und Nachrichten werden unter anderem Namen verschickt, zum Beispiel mit erfundenen Pressemitteilungen. Musikstücke und Videos werden beim Filesharing zum Beispiel von der Musikindustrie "gefaked". Statt des gewünschten Songs oder Videos kommt eine Warnung zu Raubkopien. Die meisten Bilder-Fakes sind im Erotikbereich anzutreffen. Der Kopf einer bekannten Persönlichkeit wird per Bildbearbeitung auf den nackten Körper einer anderen Person montiert und dann im Internet zum Download angeboten. Glaubt man eine Aussage nicht, wird auch gesagt "das ist ein Fake" statt "das stimmt nicht".


FAQ

Definition:
Abkürzung für Frequent Asked Questions, ist eine Zusammenstellung der am häufigsten gestellten Fragen. Bevor Sie an den Support eines Unternehmens eine Frage stellen, sollten Sie erst einmal in den FAQ nachsehen, ob Sie hier nicht sofort die Antwort finden.


Farbwiedergabe

Definition:
die; Subst., gibt die Anzahl maximal darstellbarer Farben an, das sind bei aktuellen PCs bis über 16 Millionen Farben, bei PDAs und Handys mit 4.096 oder 65.536 Farben deutlich weniger

FDISK

Definition:
ist ein DOS-Programm von Microsoft
, das Sie bei den Windows-Versionen bis Windows Me auch auf der CD-ROM oder den Boot-Disketten finden. Dieses Programm dient zum Anlegen, Betrachten, Verändern und Löschen von Partitionen einer oder auch mehrerer Festplatten. Mit FDISK lassen sich auch logische Laufwerke innerhalb einer Partition anlegen und ein Master Boot Record schreiben. Bei Windows 2000 und XP erfolgt das Partitionieren bei der Installation über eine Routine des Setup-Programms oder bei laufendem System über die Windows-Oberfläche. FDISK oder ein entsprechendes Tool wie "Partition Magic" ist nur noch erforderlich, wenn Windows 2000 oder XP nicht (mehr) zur Verfügung stehen.


Festplatte

FestplatteEine Festplatte auch als HardDisk (HD) bezeichnet, dient der dauerhaften Speicherung von Daten. Sie sehen in der Abbildung eine geöffnete Festplatte mit Lese- und Schreibarm und einem Magnetplattenstapel.

Festplatten gibt es in sehr unterschiedlichen Gößen. Kleine Festplatten beginnen bereits bei circa 80 GB. Für speicherinternsivere Datensammlungen können auch Festplatten bis zu 3,5 Terrabyte erworben werden. 

Auch Festplatten unterliegen Verschleiß. Die Lebensdauer einer modernen Festplatte liegt bei rund 500 000 bis 600 000 Betriebsstunden. Um Datenverlusten vorzubeugen sollte man regelmäßig Datensicherungen auf externern Speichermedien der eigenen Dateien anlegen. Prinzipiell gilt Sie können nicht oft genug Ihe Daten sichern.


Filesharing

Definition:
das; Subst., ist der Tausch von Multimediadateien und Programmen über Internet-Tauschbörsen. Sofern es sich um lizenzrechtlich geschützte Inhalte handelt und der Datentauscher nicht zum Vertrieb berechtigt ist, verstößt er gegen das Urheberrecht. Dies kann mit einer hohen Geldbuße oder einer Gefängnisstrafe bis zu 3 Jahren geahndet werden. Für das Filesharing wird ein Filesharing-Tool
benötigt.


Firewall

Die “Feuerwand” schützt lokale Rechnernetze vor unbefugten Eindringlingen aus dem Internet.

Die Aufgabe einer Firewall ist so ähnlich wie die einer Brandschutzmauer bei Häusern, deshalb heißt sie wohl auch so.
Die Firewall (deutsch "Brandschutzmauer") besteht aus Hard - und Software , die den Datenfluss zwischen dem internen Netzwerk und dem externen Netzwerk kontrolliert. Alle Daten, die das Netz verlassen werden ebenso überprüft, wie die, die hinein wollen.

Firewalls werden in der Regel von Unternehmen eingesetzt. Schließlich ist es da ganz besonders wichtig, dass die Computer nicht ungeschützt mit dem Internet verbunden sind. Mit Hilfe der Firewall müssen die Firmen nicht jeden einzelnen Arbeitsplatzrechner absichern, sondern nur die Rechner und Server , die unmittelbar an das externe Netzwerk angeschlossen sind. Diese Rechner werden so konfiguriert, dass sie die sie passierenden Daten kontrollieren können. Die Firewall überprüft beispielsweise anhand der IP-Adresse des Rechners, ob das Datenpaket, das ins Netzwerk hinein will, überhaupt dazu berechtigt ist. Der Firewall -Administrator legt dafür Listen mit erlaubten Sendern (Adressen) an. Nur die Daten dieser Sender dürfen die Mauer passieren.

Eine Personal Firewall verfügt in der Regel folgende Funktionalitäten:

  • Paket Filter: Dieser kontrolliert, ob die Daten der an- und ausgehenden Pakete auch dem vom Benutzer festgelegten Regeln entsprechen.
  • Sandboxing: Dabei werden einzelne Programme in eine eingeschränkte Umgebung "gesperrt". In diesem implementierten Schutzbereich werden Programme ausgeführt. Falls es sich dabei um Schad software handeln sollte, kann sie aber keinen Schaden anrichten, da durch die Isolation der Rest des Systems davon nicht beeinflusst wird.

Wie für jedes Programm ist auch hier entscheidend, wie Sie die Firewall bei der Installation konfigurieren:

  • Definieren Sie die Filterregeln so, dass nur die unbedingt notwendigen Zugriffe erlaubt sind.
  • Überprüfen Sie die Einstellungen regelmäßig.
  • Sperren Sie nicht benötigte Ports Link zum Glossar.

Um die Warnungen Ihrer Firewall zu verstehen, sollten Sie die Bedeutung von IP-Adressen und Host-/Rechnernamen sowie die gemeldeten Ports kennen.

Manche Personal Firewalls beinhalten eine selbstlernende Konfiguration. Dabei baut sich die Firewall mit der Zeit ein eigenes Regelwerk auf. Für den technischen Laien ist das ziemlich bequem. Es birgt aber auch das Risiko, dass sich schnell sicherheitskritische Fehlkonfigurationen einschleichen können.


Firewire

Definition:
oder IEEE 1394
ist ein von Apple entwickelter, schneller externer Bus, dessen maximale Geschwindigkeit 400 Mbps beträgt. Diese Schnittstelle wird primär für den Anschluss von digitalen Kameras oder Festplatten verwendet. Firewire wird von Sony auch als i.LINK bezeichnet. Firewire-Karten werden auch je nach Anbieter als LynxFirewire bezeichnet. Da bei Firewire die volle Geschwindigkeit einem Endgerät zur Verfügung steht und der Datenoverhead geringer ist, liegt die praktische Geschwindigkeit sogar noch über der von USB 2.0, das bis zu 480 Mbps an Bandbreite bietet.


Flachbettscanner

Definition:
der; Subst., ist ein Scanner
, bei dem eine Seite wie beim Kopierer flach aufgelegt werden kann, womit im Gegensatz zum Einzugscanner auch das Einscannen von Buchseiten ohne vorherige Kopie möglich wird. Es lassen sich auch kleinere 3D-Objekte (zum Beispiel Platinen, Schmuckstücke, Modelle, kleine Figuren) und mit dem entsprechenden Vorlagenhalter und Durchlichtienheit auch Filmnegative und Dias einscannen. Die neueste Scanner-Generation (siehe Bild) arbeitet auch vertikal aufgestellt, ist ultra-flach und die Vorlage kann durch die Glasscheibe im Gerät gesehen und korrigiert werden. Umgekehrt auf die Vorlage gelegt, erlauben diese Scanner auch das Einscannen von Ausschnitten größerer Vorlagen.


Flash-Programm

Definition:
das; Subst., ist ein Tool zum Flashen
des BIOS des Mainboards oder der Firmware eines Geräts wie einem CD- oder DVD-Brenner, einem externen DVD-Player oder einer Telefonanlage. Die meisten Flash-Programme sind unter DOS auszuführen, es gibt aber zunehmend auch solche für die Verwendung unter Windows. Zur Verwendung der DOS-Programme benötigen Sie bei den neueren Windows-Versionen ohne DOS wie Windows NT/2000/XP oder mit versperrtem DOS-Modus wie Windows Me eine DOS-Startdiskette.



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