EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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Darknet | Deep Web

Was sind eigentlich Darknet und Deep Web?

 Der verborgene Teil des Internet, das Darknet, ist ein Tummelplatz für kriminelle Machenschaften, heißt es oft. Tatsächlich finden dort viele Straftaten statt, zum Beispiel Drogen- und Waffenhandel. Das BSI bringt auf seiner Webseite Licht in dieses Dunkle und erklärt die Unterschiede zwischen Clear Web auf der einen Seite (das ist der Teil des Internet, den wir alle nutzen) und Deep Web sowie Darknet auf der anderen Seite. Kurzum an dieser Stelle: Das Darknet ist ein kleines, schwer zugängliches Teilstück des Deep Webs. Die Kommunikation im Darknet ist verschlüsselt und die UrheberInnen der Inhalte sowie seine BesucherInnen bzw. KonsumentInnen wollen möglichst anonym bleiben. Im Artikel finden Sie auch Informationen über das zum Umgehen von Zensurmaßnahmen antidemokratischer Staaten sehr wichtige Tor-Netzwerk sowie Hinweise dazu, ob das Benutzen dieser Teile des Internet grundsätzlich strafbar ist oder nicht.

 Zum Überblicksartikel des BSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Darknet-und-Deep-Web/darknet-und-deep-web_node.html



Dateinamenerweiterung

Definition:
die; Subst., Dateiendung
, Extension oder Suffix ist ein Teil des Dateinamens, über den Sie auf den Dateityp schließen können. Sie erfahren dadurch, von welchem Programm eine Datei erzeugt wurde und/oder mit welchem Programm oder Programmen sie sich öffnen und bearbeiten lässt. Die Dateinamenerweiterungen werden Ihnen im Windows Explorer aber nur angezeigt, wenn die Spalte Dateiname entsprechend groß ist und Sie unter Extras/Ordneroptionen im Register Anzeige die Option "Dateinamen bei bekannten Dateitypen ausblenden" nicht aktiviert haben. Eine Dateinamenerweiterung ist bei DOS und älteren Windows-Versionen bis zu drei Zeichen lang. In den neueren Windows-Versionen kann die Dateinamenerweiterung auch mehr als drei Zeichen haben wie bei html oder divx. Es gibt Tausende verschiedener Dateinamenendungen. Da die Dateinamenerweiterungen nicht normiert sind und jeder Programmierer einer Anwendung somit die Endung seiner Dateien beliebig festlegen kann, sind etliche Dateinamenerweiterungen mehrfach vergeben. Eine Übersicht der wichtigsten Dateinamenerweiterungen finden Sie zum Beispiel auf www.endungen.de.


Dateisystem

Definition:
das; Subst., wird von einem Betriebssystem
zum Verwalten der Daten auf einem Datenträger benötigt. Es gibt verschiedene Dateisysteme, die inkompatibel zueinander sind und Daten unterschiedlich effizient verwalten. Verbreitete Dateisysteme sind FAT16, FAT32 und NTFS.


Decoder

Definition:
der; Subst., dt. Dekodierer, ist (1.) der Anteil eines Codec
, der die Daten decodiert und falls nötig auch dekomprimiert, um diese dann wieder für die Bildschirmausgabe aufzubereiten. Als Decoder wird (2.) auch ein Gerät bezeichnet, das digitale Daten in analoge umwandelt (Beispiel Decoder zur Umwandlung von DVB-T in analoge Daten für den Fernseher) und/oder Daten entschlüsselt (Beispiel Premiere- oder anderer Pay-TV-Decoder).


Defragmentierung

Definition:
die; Subst., ist die Beseitigung der Fragmentierung
mit Hilfe eines geeigneten Hilfsprogramms wie "Defrag" von DOS/Windows oder "O&O Defrag".


Dinosaurier

Definition:
der; Subj., engl. dinosaur
, ist (1.) die umgangssprachige Bezeichnung für einen Großrechner aus der Anfangszeit der Computerei. Es werden (2.) aber auch Mainframes bzw. Großrechner generell abschätzig als Dinosaurier bezeichnet. Dies war allerdings viel stärker in den 80er Jahren der Fall, als Großrechner zunehmend durch Rechner der mittleren Datentechnik und später durch PC-Netzwerke ersetzt wurden, also "ausstarben".


DLL-Datei

Definition:
die; Subst., abgekürzt DLL
, ist eine Bibliotheksdatei mit Programmbestandteilen, die zur Laufzeit des Programms eingebunden wird. Die DLLs können von mehreren Anwendungen gemeinsam genutzt ("geshared") werden. Windows stellt Anwendungen eine Vielzahl von DLLs zur Verfügung. Die Anwendungen können die DLL-Dateien von Windows jedoch austauschen oder ändern, was die Stabilität und Funktionalität von Windows und anderen Anwendungen beinträchtigen kann. DLL-Dateien belegen beträchtlichen Platz auf der Festplatte, sollten aber nur gelöscht werden, wenn man sich ganz sicher über deren Herkunft und Bedeutung ist. Das Löschen einer falschen DLL-Datei kann dazu führen, dass Windows oder Windows-Anwendungen nicht mehr starten und/oder schwere Fehler bis hin zu Datenverlusten auftreten.


docx

Die Dateiendung .docx kennzeichnet die mit der neuen Word2007 erstellten Dokument. Anwender mit älteren Officeprogrammen können diesen neuen Dateityp nicht ohne weiteres Öffnen.

Auf der Webseite von Microsoft wird aber kostenfrei ein Anpassungsprogramm für die alten Offficeversionen zum Download angeboten. Nach dem das Cobitibility-Pack installiert ist, ist auch für alte Officeversionen der Weg zu den neuen Dateiformaten möglich. Sie können nun mit Office2007 erstellt Dokument öffnen, bearbeiten und auch wieder speichern.

zum Download: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=941b3470-3ae9-4aee-8f43-c6bb74cd1466&displaylang=de

Sie sollten dieses Programm nur installieren, wenn sie auf Ihrem Computer mit den Officeprogrammen: Office 2000 oder Office 2002 (Office XP) oder Office 2003 arbeiten.


DOS

Definition:
das; Subst., Abkürzung für Disk Operating System, Plattenbetriebssystem, ist ein bis zur Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts gebräuchliches Betriebssystem
, auf dessen Kern Windows bis zur Version Windows Me als grafische Oberfläche aufsetzt. Windows NT, 2000 und XP haben keinen DOS-Kern, bieten jedoch auch eingeschränkte DOS-Kompatibilität. Die Bedienung erfolgt bei DOS über eine Kommandozeile mit DOS-Befehlen. Es gab folgende DOS-Varianten: DR-DOS (Digital Research),MS-DOS (Microsoft), Novell-DOS (Novell), PC-DOS (IBM) und PTS-DOS. Aktuell können Sie DOS-Programme auf einem PC mit dem kostenlosen FreeDOS laufen lassen. Als Betriebssystem ist DOS heute noch notwendig, um beispielsweise Emulator-Software laufen zu lassen, die direkte Zugriffe auf die PC-Hardware durchführt. Auch bei der Wiederherstellung und Reparatur von Windows ist DOS oftmals sehr hilfreich.


Download

Definition:
der; Subst., bezeichnet das Übertragen einer Datei von einem Server aus dem Internet oder einer Mailbox
auf den eigenen PC. Der umgekehrte Vorgang wird als Upload bezeichnet.



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