EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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F

Filesharing

Definition:
das; Subst., ist der Tausch von Multimediadateien und Programmen über Internet-Tauschbörsen. Sofern es sich um lizenzrechtlich geschützte Inhalte handelt und der Datentauscher nicht zum Vertrieb berechtigt ist, verstößt er gegen das Urheberrecht. Dies kann mit einer hohen Geldbuße oder einer Gefängnisstrafe bis zu 3 Jahren geahndet werden. Für das Filesharing wird ein Filesharing-Tool
benötigt.


Firewall

Die “Feuerwand” schützt lokale Rechnernetze vor unbefugten Eindringlingen aus dem Internet.

Die Aufgabe einer Firewall ist so ähnlich wie die einer Brandschutzmauer bei Häusern, deshalb heißt sie wohl auch so.
Die Firewall (deutsch "Brandschutzmauer") besteht aus Hard - und Software , die den Datenfluss zwischen dem internen Netzwerk und dem externen Netzwerk kontrolliert. Alle Daten, die das Netz verlassen werden ebenso überprüft, wie die, die hinein wollen.

Firewalls werden in der Regel von Unternehmen eingesetzt. Schließlich ist es da ganz besonders wichtig, dass die Computer nicht ungeschützt mit dem Internet verbunden sind. Mit Hilfe der Firewall müssen die Firmen nicht jeden einzelnen Arbeitsplatzrechner absichern, sondern nur die Rechner und Server , die unmittelbar an das externe Netzwerk angeschlossen sind. Diese Rechner werden so konfiguriert, dass sie die sie passierenden Daten kontrollieren können. Die Firewall überprüft beispielsweise anhand der IP-Adresse des Rechners, ob das Datenpaket, das ins Netzwerk hinein will, überhaupt dazu berechtigt ist. Der Firewall -Administrator legt dafür Listen mit erlaubten Sendern (Adressen) an. Nur die Daten dieser Sender dürfen die Mauer passieren.

Eine Personal Firewall verfügt in der Regel folgende Funktionalitäten:

  • Paket Filter: Dieser kontrolliert, ob die Daten der an- und ausgehenden Pakete auch dem vom Benutzer festgelegten Regeln entsprechen.
  • Sandboxing: Dabei werden einzelne Programme in eine eingeschränkte Umgebung "gesperrt". In diesem implementierten Schutzbereich werden Programme ausgeführt. Falls es sich dabei um Schad software handeln sollte, kann sie aber keinen Schaden anrichten, da durch die Isolation der Rest des Systems davon nicht beeinflusst wird.

Wie für jedes Programm ist auch hier entscheidend, wie Sie die Firewall bei der Installation konfigurieren:

  • Definieren Sie die Filterregeln so, dass nur die unbedingt notwendigen Zugriffe erlaubt sind.
  • Überprüfen Sie die Einstellungen regelmäßig.
  • Sperren Sie nicht benötigte Ports Link zum Glossar.

Um die Warnungen Ihrer Firewall zu verstehen, sollten Sie die Bedeutung von IP-Adressen und Host-/Rechnernamen sowie die gemeldeten Ports kennen.

Manche Personal Firewalls beinhalten eine selbstlernende Konfiguration. Dabei baut sich die Firewall mit der Zeit ein eigenes Regelwerk auf. Für den technischen Laien ist das ziemlich bequem. Es birgt aber auch das Risiko, dass sich schnell sicherheitskritische Fehlkonfigurationen einschleichen können.


Firewire

Definition:
oder IEEE 1394
ist ein von Apple entwickelter, schneller externer Bus, dessen maximale Geschwindigkeit 400 Mbps beträgt. Diese Schnittstelle wird primär für den Anschluss von digitalen Kameras oder Festplatten verwendet. Firewire wird von Sony auch als i.LINK bezeichnet. Firewire-Karten werden auch je nach Anbieter als LynxFirewire bezeichnet. Da bei Firewire die volle Geschwindigkeit einem Endgerät zur Verfügung steht und der Datenoverhead geringer ist, liegt die praktische Geschwindigkeit sogar noch über der von USB 2.0, das bis zu 480 Mbps an Bandbreite bietet.


Flachbettscanner

Definition:
der; Subst., ist ein Scanner
, bei dem eine Seite wie beim Kopierer flach aufgelegt werden kann, womit im Gegensatz zum Einzugscanner auch das Einscannen von Buchseiten ohne vorherige Kopie möglich wird. Es lassen sich auch kleinere 3D-Objekte (zum Beispiel Platinen, Schmuckstücke, Modelle, kleine Figuren) und mit dem entsprechenden Vorlagenhalter und Durchlichtienheit auch Filmnegative und Dias einscannen. Die neueste Scanner-Generation (siehe Bild) arbeitet auch vertikal aufgestellt, ist ultra-flach und die Vorlage kann durch die Glasscheibe im Gerät gesehen und korrigiert werden. Umgekehrt auf die Vorlage gelegt, erlauben diese Scanner auch das Einscannen von Ausschnitten größerer Vorlagen.


Flash-Programm

Definition:
das; Subst., ist ein Tool zum Flashen
des BIOS des Mainboards oder der Firmware eines Geräts wie einem CD- oder DVD-Brenner, einem externen DVD-Player oder einer Telefonanlage. Die meisten Flash-Programme sind unter DOS auszuführen, es gibt aber zunehmend auch solche für die Verwendung unter Windows. Zur Verwendung der DOS-Programme benötigen Sie bei den neueren Windows-Versionen ohne DOS wie Windows NT/2000/XP oder mit versperrtem DOS-Modus wie Windows Me eine DOS-Startdiskette.


Forum

Definition:
das; Subst., ist (1.) die deutsche Bezeichnung für Newsgroup
und (2.) eine Diskussionsplattform einer Interessengruppe zu einem bestimmten Thema oder Themenbereich. Foren werden auch häufig beim Support von Hard- und Software eingesetzt, damit sich die Anwender gegenseitig helfen. Dabei werden Beiträge (Postings) und deren FollowUps oft grafisch durch Fäden (Diskussionsfäden, Thread) verbunden dargestellt. Durch die Anordnung (untereinander, eingerückt) lässt sich die Hierarchie der Antworten schnell ermitteln.


Fragmentierung

Definition:
die; Subst., bezeichnet die verteilte Speicherung (Zerstückelung) von Dateien auf der Festplatte
in nicht zusammenhängenden Sektoren. Die Fragmentierung der Dateien auf der Festplatte ist im fortgeschrittenen Stadium ein Hauptgrund für spürbare Leistungseinbußen. Mit Hilfe der Defragmentierung, die unter Windows 2000/XP, aber auch bei WinVista und Winows 7 über die Laufwerkseigenschaften im Explorer aktiviert werden kann, können die Daten auf einer Festplatte so umorganisiert werden, dass wieder möglichst viele zusammenhängende Bereiche entstehen. Ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs ist die Folge.


Frame

Definition:
der; Subst., dt. Rahmen, ist (1.) in der Fernseh- und Videotechnik eine Bezeichnung für ein Halbbild, (2.) bei der Datenfernübertragung ein Datenpaket für die serielle Datenübertragung inkl. Start- und Stopbits und ggfs. Parity-Bit, (3.) die Informationseinheit einer CD, die aus 24 Bytes besteht, (4.) der EMS-Seitenrahmen oder (5.) ein Einbaurahmen für zum Beispiel eine Festplatte

Freeware

Definition:
die; Subst., ist Software, die ohne Bedingungen kopiert und weitergegeben werden darf, solange dies nicht kommerziell erfolgt. Das Urheberrecht liegt weiterhin beim Programmautor. Nicht zu verwechseln mit Public Domain
und Shareware.


FTP

Definition:
Abkürzung für File Transfer Protocol, dt. Datei Transfer Protokoll, ist ein von FTP-Servern
verwendetes Protokoll für den Download von Dateien. Dazu wird beim Login "anonymous" und als Passwort die eigene E-Mail-Adresse angegeben. FTP basiert auf dem Übertragungsprotokoll TCP und dem interaktiven Terminalprotokoll Telnet und erlaubt sowohl die Übertragung zeichencodierter als auch binärer Informationen zwischen verschiedenen (offenen) Systemen.



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