EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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D

Decoder

Definition:
der; Subst., dt. Dekodierer, ist (1.) der Anteil eines Codec
, der die Daten decodiert und falls nötig auch dekomprimiert, um diese dann wieder für die Bildschirmausgabe aufzubereiten. Als Decoder wird (2.) auch ein Gerät bezeichnet, das digitale Daten in analoge umwandelt (Beispiel Decoder zur Umwandlung von DVB-T in analoge Daten für den Fernseher) und/oder Daten entschlüsselt (Beispiel Premiere- oder anderer Pay-TV-Decoder).


Defragmentierung

Definition:
die; Subst., ist die Beseitigung der Fragmentierung
mit Hilfe eines geeigneten Hilfsprogramms wie "Defrag" von DOS/Windows oder "O&O Defrag".


Dinosaurier

Definition:
der; Subj., engl. dinosaur
, ist (1.) die umgangssprachige Bezeichnung für einen Großrechner aus der Anfangszeit der Computerei. Es werden (2.) aber auch Mainframes bzw. Großrechner generell abschätzig als Dinosaurier bezeichnet. Dies war allerdings viel stärker in den 80er Jahren der Fall, als Großrechner zunehmend durch Rechner der mittleren Datentechnik und später durch PC-Netzwerke ersetzt wurden, also "ausstarben".


DLL-Datei

Definition:
die; Subst., abgekürzt DLL
, ist eine Bibliotheksdatei mit Programmbestandteilen, die zur Laufzeit des Programms eingebunden wird. Die DLLs können von mehreren Anwendungen gemeinsam genutzt ("geshared") werden. Windows stellt Anwendungen eine Vielzahl von DLLs zur Verfügung. Die Anwendungen können die DLL-Dateien von Windows jedoch austauschen oder ändern, was die Stabilität und Funktionalität von Windows und anderen Anwendungen beinträchtigen kann. DLL-Dateien belegen beträchtlichen Platz auf der Festplatte, sollten aber nur gelöscht werden, wenn man sich ganz sicher über deren Herkunft und Bedeutung ist. Das Löschen einer falschen DLL-Datei kann dazu führen, dass Windows oder Windows-Anwendungen nicht mehr starten und/oder schwere Fehler bis hin zu Datenverlusten auftreten.


docx

Die Dateiendung .docx kennzeichnet die mit der neuen Word2007 erstellten Dokument. Anwender mit älteren Officeprogrammen können diesen neuen Dateityp nicht ohne weiteres Öffnen.

Auf der Webseite von Microsoft wird aber kostenfrei ein Anpassungsprogramm für die alten Offficeversionen zum Download angeboten. Nach dem das Cobitibility-Pack installiert ist, ist auch für alte Officeversionen der Weg zu den neuen Dateiformaten möglich. Sie können nun mit Office2007 erstellt Dokument öffnen, bearbeiten und auch wieder speichern.

zum Download: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=941b3470-3ae9-4aee-8f43-c6bb74cd1466&displaylang=de

Sie sollten dieses Programm nur installieren, wenn sie auf Ihrem Computer mit den Officeprogrammen: Office 2000 oder Office 2002 (Office XP) oder Office 2003 arbeiten.


DOS

Definition:
das; Subst., Abkürzung für Disk Operating System, Plattenbetriebssystem, ist ein bis zur Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts gebräuchliches Betriebssystem
, auf dessen Kern Windows bis zur Version Windows Me als grafische Oberfläche aufsetzt. Windows NT, 2000 und XP haben keinen DOS-Kern, bieten jedoch auch eingeschränkte DOS-Kompatibilität. Die Bedienung erfolgt bei DOS über eine Kommandozeile mit DOS-Befehlen. Es gab folgende DOS-Varianten: DR-DOS (Digital Research),MS-DOS (Microsoft), Novell-DOS (Novell), PC-DOS (IBM) und PTS-DOS. Aktuell können Sie DOS-Programme auf einem PC mit dem kostenlosen FreeDOS laufen lassen. Als Betriebssystem ist DOS heute noch notwendig, um beispielsweise Emulator-Software laufen zu lassen, die direkte Zugriffe auf die PC-Hardware durchführt. Auch bei der Wiederherstellung und Reparatur von Windows ist DOS oftmals sehr hilfreich.


Download

Definition:
der; Subst., bezeichnet das Übertragen einer Datei von einem Server aus dem Internet oder einer Mailbox
auf den eigenen PC. Der umgekehrte Vorgang wird als Upload bezeichnet.


DVD

Definition:
die; Subst., Abkürzung für Digital Versatile Disc oder Digital Video Disc, ist ein nicht wiederbeschreibbares Speichermedium für wesentlich größere Datenmengen als auf CDs speicherbar sind. Der Einsatz der DVD erfolgt daher vor allem für Multimedia-Daten wie Bilder, Musik und Videofilme. Kinofilme auf DVD-ROM
haben eine deutlich bessere Bild- und Tonqualität als auf Videokassetten. Von der Normierung her kann eine DVD einseitig oder zweiseitig und als Single- oder Double-Layer-Medium ausgeführt sein. Die Kapazität kann auf diesem Weg bis zu 17 GByte betragen. Das entspricht in etwa 480 Minuten MPEG-II-Video. Die heute gängigen DVDs sind allerdings praktisch alle nur einseitig bespielt, was nur der halben möglichen Kapazität entspricht.


DXDIAG

Definition:
ist das DirectX-Diagnoseprogramm, das zur Suche von Fehlern im Multimedia-Bereich von Windows sowie zum Einstellen und Testen von DirectPlay im Netzwerk, DirectMusic und DirectSound verwendet werden kann. Es werden auch die DirectX-Dateien mit ihren jeweiligen Versionen angezeigt. Der Aufruf von DXDIAG erfolgt durch die Eingabe des Namens unter Start/Ausführen.


E

Easter Egg

Definition:
das; Subst., dt. Osterei, ist eine versteckte Funktion auf einer Webseite, Musik-CD, DVD, in Software und Hardware wie Handys oder DVD-Spielern. Es handelt sich meist um kleine Spiele, Grafiken oder Listen mit Nennung aller Mitwirkenden. Diese Funktionen lassen sich durch versteckte Menüs, bestimmte Eingaben, Tastenkombinationen und/oder Mausklicks aktivieren. Eine Übersicht bekannter Easter Eggs finden Sie auf der englischsprachigen Webseite
www.eeggs.com und der deutschen Webseite www.mogelpower.de/easter.



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