EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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B

Baud

Definition:
das; Subst., ist die Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit bei einer Nachrichtenübermittlung, Abkürzung Bd. Unter einem Schritt versteht man ein Signal von festgelegter Dauer, z.B. ein Bit oder ein Zeichen. Die Geschwindigkeit ist dann die Anzahl der Signalereignisse pro Sekunde (1 Bd. = 1 Signalwechsel pro Sekunde). Die maximal mögliche Anzahl der Signalwechsel wird durch die Bandbreite der Leitung nach oben begrenzt. Wenn jedes Signalereignis nur ein einziges Bit repräsentiert, ist die Baudrate gleich der Anzahl Bit pro Sekunde. Daher wird 1 Baud häufig fälschlicherweise einem bit/s gleichgesetzt.


Bcc

Definition:
 Abkürzung für Blind carbon copy = Blinddurchschlag, ermöglicht den Versand einer Email
 in Kopie an weitere Empfänger, ohne dass der Hauptempfänger dies sofort erkennen kann (vergleiche Cc).


Beamer

Definition:
der; Subst., dt. Strahler, ist ein Projektor, der an den Monitorausgang eines PC oder Notebook angeschlossen wird und das Monitorbild auf eine geeignete Fläche projiziert. Die ersten Beamer waren sehr schwer und hatten als Lichtquelle drei Strahler in den Farben Rot, Grün und Blau, so wie es auch bei Rückprojektions-Fernsehern der Fall ist. Aktuelle Geräte arbeiten mit LED-Technologie und werden neben dem Einsatz für Präsentationen mit dem Notebook vor allem für Heimkino-Anlagen eingesetzt.


Benchmark-Test

Definition:
der; Subst., ist ein Test zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit eines PCs oder seiner Komponenten. Je nach verwendetem Benchmark-Programm, Test-Szenarium und Auftraggeber weichen die Ergebnisse oft stark voneinander ab. Es kommt auch immer wieder vor, dass Hardware-Hersteller auf Benchmark-Tests hin optimierte Geräte und/oder Treiber für die Tests liefern und die Serienprodukte diese Werte nicht erreichen. Das sollte bei der eigenen Bewertung der Tests berücksichtigt werden.


Benutzeroberfläche

Definition:
die; Subst., ist die Schnittstelle eines Programms
oder Betriebssystems zum Anwender. Die Bedienung kann wie bei DOS über Befehle an der Eingabeaufforderung erfolgen oder wie bei Windows über eine grafische Oberfläche mit Fenstern und Symbolen. Eingaben und Steuerung erfolgen per Tastatur, Maus und Tastatur oder mit anderen Eingabegeräten wie etwa einem Stift oder mit dem Finger auf einem Touchscreen.


Benutzerverwaltung

Definition:
die; Subst., ermöglicht das Anlegen und Verwalten von Benutzern und deren Rechte auf dem Server eines Netzwerks oder einer von mehreren Anwendern genutzten Arbeitsstation. Windows ermöglicht das Aktivieren der Benutzerverwaltung über die Systemsteuerung, sodass sich jeder Benutzer unter einem eigenen Namen und Kennwort anmelden kann und dann seinen eigenen Windows-Desktop
vorfindet.


Betaversion

Definition:
die; Subst., ist eine neue Version einer kommerziellen Software in der Entwicklung, die bereits so weit fortgeschritten ist, dass ein Praxistest erfolgen kann. Im Internet bieten Softwarehersteller Betaversionen oft kostenlos an, um vor der Veröffentlichung des endgültigen Produkts Fehler durch eine möglichst breite Testgruppe gemeldet zu bekommen. Teilweise erhalten die Betatester
nur dann eine neue Betaversion, wenn sie sich aktiv am Betatest beteiligen, indem sie Fehler melden, Fragebögen ausfüllen und immer die neueste Betaversion installieren. In vielen Fällen sind Betaversionen noch nicht lokalisiert, also nicht mit deutscher Oberfläche versehen. Außerdem sind die Programme noch nicht ausgereift und häufig wegen zusätzlichem Programmcode zur Fehlersuche langsamer als die Endversion. Die Nutzung einer Betaversion ist zudem für den Anwender mit einem erheblichen Risiko verbunden, da enthaltene Fehler zu Datenverlusten und einem instabilen Betriebssystem führen können. Für Betaversionen gewährt der Hersteller auch selten einen Support. Meist ist die Nutzungsdauer zudem durch Zeitschalter (Time Bomb) oder andere Maßnahmen eingeschränkt, sodass sich Betaversionen schon aus diesem Grund nicht als kostenlose Alternative eines kommerziellen Programms empfehlen. Es ist mehr eine Möglichkeit für engagierte Anwender, ein neues Produkt frühzeitig kennenzulernen und sich bei dessen Entwicklung einzubringen. Denn die Anregungen der Anwender fließen teilweise in das fertige Produkt ein. Ein weiterer Reiz von Betaversionen besteht darin, dass sie gelegentlich Funktionen, Tools und Zubehör wie ClipArts oder Schriften enthalten, die in der Endversion nicht mehr enthalten sind. Diese lassen sich dann auch oft nach Ende des Betatests zusammen mit der Endversion oder auch anderen Programmen weiterverwenden.


Betriebssystem

Das  Betriebssystem stellt eine Software mit vielschichtigen Aufgaben dar. Zum einen verwaltet es die Hardwarekomponenten, ermöglicht uns Anwendern Komponenten zu unserem System hinzuzufügen oder zu entfernen, andererseits regelt und steuert es den Informationsfluss im Computer selbst und verwaltet die Datenträger, die Speichermedien, die Ein- und Ausgabe von Informationen und bietet uns Benutzern eine Schnittstelle (Interface), um Daten ein- oder ausgeben zu lassen und den Computern zu steuern.

Die bekanntesten Betriebsysteme sind:

  • Microsoft Windows (WinXP, Win Vista, Win7 oder Win8 / Win8 RT für Einzelrechner, oder Win2003, W2008, W2012 für Server)
  • Linux in verschiedenen Distributionen (Variationen von verschiedenen Herstellern)
  • MaxOS, das Betriebssystem für Macintosh-Computer (Apple) -> auch OX
  • Unix, das bei Großrechnern zum Einsatz kommt.
  • MS-DOS(eines der ersten PC-Betriebssysteme ohne grafische Oberfläche) -> veraltet

Big Brother

Definition:
entstammt dem 1949 von George Orwell geschriebenen Roman "1984". Darin steht der Satz "Der große Bruder sieht alles" oder auf englisch "Big Brother is watching you". Im Roman werden die Menschen von der Regierung laufend überwacht und abgehört, auch in den Wohnungen sind Videokameras und Mikrofone angebracht. Die heute Realität gewordene Form sind die Videokameras in vielen Städten in Einkaufsstraßen und Plätzen, in Geschäften und Banken. Auch die Bewohner der Container in der TV-Sendung "Big Brother" sowie Betreiber von WebCams in ihren Wohnungen leben schon sehr nah an der Orwellschen Vision. Doch was George Orwell nicht beschrieben hat und heute mit Big Brother in der Informationstechnologie gemeint ist, beruht weniger auf Video- und Tonaufnahmen. Über Handys und Magnetkarten lassen sich Bewegungsprotokolle von Menschen erstellen. Es werden
E-Mails, Chats und Telefongespräche überwacht, das Konsumverhalten über Auswertung der Kreditkartenausgaben und des Surfverhaltens im Internet ermittelt. Mit Mikrochips in den Etiketten von Waren lassen sich gar der Weg eines Verbrauchers in einem Supermarkt und darüber hinaus verfolgen, der Kunde sogar gezielt per Videokameras bei seinem Weg durch den Supermarkt aufnehmen. Im Internet werden beim Besuch von Webseiten, dem Kauf von Waren, der Registrierung gekaufter Hard- und Software sowie der Beteiligung an Preisausschreiben und Umfragen eine Vielzahl an Informationen erhoben und daraus auch teilweise Kundenprofile zusammengestellt. Im Unterschied zu der Gesellschaft im Roman 1984 ist die Erhebung der Daten jedoch durch das Datenschutzgesetz reglementiert, was allerdings keine Garantie dafür ist, dass dieses Gesetz auch immer eingehalten wird.


Bildbearbeitungsprogramm

Definition:
das; Subst., engl. image-editing software, ist eine spezielle Anwendung zum Erstellen von Grafiken oder deren Nachbearbeitung. Zum Beispiel lassen sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm rote Augen entfernen, digitale Fotofilter einsetzen, störende Bildelemente entfernen oder durch Fotomontage andere einsetzen. Bekannte Bildbearbeitungsprogramme sind ACD Photo Master Suite, Adobe Photoshop
, Corel Paint, GIMP, PaintShop Pro oder Photo Impact.



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