EDV-Begriffe


Begriffsbestimmungen und Auskünfte zu allgemeinen EDV Themen

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W

Windows NT

Definition:
wobei NT für New Technology steht, erschien Mitte 1993 als echtes 32-Bit-Betriebssystem mit einem neuen, nicht mehr auf DOS
basierenden Kernel. Es wurde mit NTFS ein neues Dateisystem eingeführt, auf das die älteren Windows-Versionen nicht mehr zugreifen können. Auch das Treibermodell wurde geändert. Schon vom Preis her, aber auch wegen der geringen Kompatibilität zu DOS-Programmen war Windows NT für den privaten Einsatz wenig attraktiv und dafür auch nicht konzipiert. Zudem war Windows NT auch nicht so bequem zu bedienen wie Windows 95 und später 98, und es fehlte ihm die USB-Unterstützung sowie Multimedia-Funktionen. Ein paar Verbesserungen brachte Windows NT 4.0 Anfang 1997, aber Windows NT war immer noch in Sachen Multimedia weit hinter Windows 98 zurück. Dafür lief es allerdings stabil! Mit Windows NT 4.0 erschien im selben Jahr auch Windows NT Server und machte Novell Netware und Unix bzw. Linux im Server-Markt Konkurrenz.


Windows XP

Definition:
XP steht für expierence
, dt. Erfahrung, wurde von der Firma Microsoft im September 2001 vorgestellt und ist als Windows XP Home Edition der Nachfolger von Windows 9x und Windows Me sowie als Windows XP Professionell der Nachfolger von Windows NT und Windows 2000. Es handelt sich um ein 32-Bit-Betriebssystem auf Basis des Windows 2000-Kernel, also ohne DOS-Kern wie Windows 9x und Me.


WinHelp

Definition:
ist das 1990 eingeführte, erste Hilfeformat von Windows
. Die Dateien haben die Dateinamenerweiterung HLP. Die Schaltfläche Inhalt zeigt das Inhaltsverzeichnis an. Eine eigene Hilfeseite gibt es dafür nicht. Eine weitere Navigationsmöglichkeit sind Links auf den Seiten. Heute ist WinHelp nur noch bei älteren Windows-Versionen und Anwendungen anzutreffen, da HTMLHelp, Help2 und Help3 deutlich mehr Möglichkeiten zur Gestaltung der Hilfe bieten. 


Wizard

Definition:
der; Subst., dt. Zauberer, ist (1.) die amerikanische Bezeichnung für einen Computer-Experten, der sich sehr gut mit Hardware und Software auskennt und schnell eine Lösung findet
, und (2.) die amerikanische Bezeichnung der Software-Assistenten.


WLAN

Mit WLAN ( wireless local area network) bezeichnet man lokale Netzwerkverbindungen, die kabelfrei, also per Funk aufgebaut sind. Ein großer Vorteil dieser Netzte ist, dass der Installationsaufwand mit Kabeln entfällt. Nachteil: WLAN-Netzt müssen abgesichert werden, um Fremdnutzer auszusperren.


Works

Definition:
ist ein integriertes Programmpaket der Firma Microsoft
mit den Funktionen einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbankverwaltung. Damit eignet sich Works als preiswerter Ersatz für das wesentlich teurere und komplexere Microsoft Office. Der Datenaustausch mit den Office-Programmen ist problemlos möglich. Das Programm ist häufig im Lieferumfang von neuen PCs enthalten, teilweise als Works Suite zusammen mit Word.


Wurm

Definition:
der; Subst., engl. worm, ist eine spezielle Form eines Computervirus
, der sich über das Internet verbreitet, indem er sich per eigener SMTP-Engine oder über Outlook oder Outlook Express als E-Mail-Anhang an alle E-Mail-Adressen sendet, die er auf seinem Wirt-Rechner findet.


X

XON/XOFF

Definition:
Abkürzung für transmitter on/transmitter off, ist ein Software-Handshake der seriellen Datenübertragung, bei dem die Übertragung von binären Dateiblöcken durch spezielle Steuerzeichen eingeleitet (XON
) und beendet (XOFF) wird. Dieses Verfahren sollte nicht zusammen mit MNP 5 und V.42bis verwendet werden (siehe auch Flusskontrolle und RTS/CTS). Außerdem ist es generell nicht empfehlenswert bei höheren Übertragungsgeschwindigkeiten, da es die Datenleitung unnötig belegt.


Z

Zuse, Konrad Dr.

Definition:
* 22.06.1910 in Berlin, gestorben 18.12.1995 in Hünfeld, von Beruf Bauingenieur entwickelte in Deutschland die ersten mechanischen und elektro-mechanischen Computer, die nach seinem Namen mit Z1 bis Z22 benannt wurden, siehe Z1
, Z2, Z3, Z4. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Dr. Konrad Zuse 1949 die Zuse AG, die 1966 von Siemens übernommen wurde. Zuvor war Dr. Konrad Zuse allerdings 1964 schon als aktiver Teilhaber aus dem Unternehmen ausgeschieden. Die Zuse KG baute bis 1967 insgesamt 251 Computer der Baureihen Z4 bis Z22, den ersten Computer mit Magnetspeicher. Die Universität Karlsruhe soll noch eine funktionstüchtige Z22 mit vollständiger Ausstattung besitzen. Zusätzlich zu den Rechnern entwickelte Dr. Konrad Zuse mit Plankalkül eine der ersten Programmiersprachen und hielt 50 Patente. Seinem Leben und Wirken ist eine Ausstellung im Heinz Nixdorf-Museum gewidmet. Weitere Informationen zu Dr. Konrad Zuse finden Sie auf diesen Webseiten: www.dhm.de/lemo/html/biografien/ZuseKonrad/ (Lebenslauf), http://irb.cs.tu-berlin.de/~zuse/Konrad_Zuse/de/ (Einführung in das Leben von Dr. Konrad Zuse, Beschreibung der Z1 bis Z22, mit vielen detaillierten Informationen und aussagekräftigen Bildern), www.konrad-zuse-computermuseum.de (Zuse-Museum in Hoerswerda).


Zwischenablage

Definition:
die; Subst., ist ein Zwischenspeicher von Windows, der von fast allen Windows-Anwendungen zum Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von Daten innerhalb eines Dokuments sowie zum Datenaustausch zwischen Anwendungen verwendet werden kann. Dies ist über entsprechende Menübefehle der jeweiligen Anwendung (meist im Menü Bearbeiten zu finden) und folgende, bei Windows einheitliche Tastenkombinationen möglich: StrgC kopiert die markierten Daten in die Zwischenablage. StrgX schneidet die markierten Daten aus und kopiert sie in die Zwischenablage, verschiebt sie also vom Ursprungsort in die Zwischenablage. StrgV fügt die Daten aus der Zwischenablage an der aktuellen Cursorposition ein.



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